HINNERK UND ELISABETH SCHRADER - "Wie es ist"-Zeichnungen, Objekte, Keramik
läuft bis zum So, 01.08.2010, 14:00 - 17:00 Uhr
Rubrik:
Kunst-/Ausstellungen
Veranstaltungsort:
Schloss Landestrost, Neustadt
Veranstalter:
Region Hannover
Schloss Landestrost
Schlossstr. 1
31535 Neustadt
Telefon: 05032 899-154
Telefax: 05032 899-165
E-Mail: karin.gaertner@region-hannover.de
Homepage: www.hannover.de
Beschreibung:
Elisabeth und Hinnerk Schrader, seit 1963 ein Ehepaar, studierten beide sowohl Kunstpädagogik als auch freie Kunst. Jeder für sich hat ein umfangreiches und beeindruckendes OEuvre vorzuweisen. Im Schloss Landestrost sind ihre Arbeiten zum ersten Mal in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen. Hinnerk Schrader, geboren 1932 in Nahrendorf, gestorben 1989 in Ronnenberg, studierte freie Kunst und Kunsterziehung an der Werkkunstschule Hannover und an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei den Professoren Erich Rhein, Curt Lahs und Mac Zimmermann. Von 1963 bis 1982 unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien und an der Werkkunstschule Hannover. 1982 wurde er als Professor für Grundlehre an die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig berufen. Hinnerk Schrader war Maler, Zeichner, Plastiker und Objektkünstler. Er hinterließ ein Werk von beeindruckender Vielfalt, das zum großen Teil aus Arbeiten auf Papier besteht. „Schraders Bilder, Zeichnungen und Objekte erscheinen wie Bühnen einer anderen Welt.... Fern und entrückt erscheinen die Figuren, die hier ihren Auftritt haben. ... Hinnerk Schraders Bildwelten sind metaphorische Landschaften, in denen die grundsätzlichen Fragen der menschlichen Existenz in geheimnisvoller Weise angestimmt werden.“ Carsten Ahrens Elisabeth Schrader, geboren 1935 in Barcelona, kam 1940 mit ihrer Familie nach Ronnenberg, wo sie seither wohnt. Nach einem Studium an der Werkkunstschule Hannover bei Prof. Rhein wechselte sie an die Kunsthochschule Kassel zu den Professoren Röttger und Winter. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie ab 1962 als Studienrätin. Elisabeth Schrader zeichnet fein mit der Feder ausgeführte, dicht schraffierte, erzählerische Motive, sie malt und schafft geheimnisvolle, an Kultgegenstände erinnernde Objekte. Ihre Tonplastiken, häufig bemalte Behältnisse mit figürlich gestalteten Deckeln, erinnern an archäologische Fundstücke, die einmal kostbare Inhalte bewahrt haben. Die „Litzenobjekte“ dagegen wirken durch die oftmals vollständige Umhäkelung mit dünnem – häufig schwarzem, manchmal auch weißem oder farbigem – Elektrokabel verfremdet und verrätselt. Ausstellung vom 20.06.2010 bis 01.08.2010 Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So 14.00 Uhr - 17.00 Uhr Di und Fr 10.00 Uhr - 13.00 Uhr





